EINE CHRONIK DES WAHNSINNS
Ich habe mich fast zu Tode gesoffen. Während ich Anerkennung jagte, während meine Bilder Kampagnen und Plattencover prägten, fiel ich selbst ins Nichts. Es war nie genug. Nie still. Nie satt. Die Sucht frass alles. Fotografie wurde Tarnung, ein glänzendes Lügenkostüm, um den Gestank des Alkohols zu verdecken.
REDEN RETTET LEBEN
Ich träumte davon, Fotograf zu werden. Ich wurde es - und ich zerstörte mich selbst. Hinter jedem Bild der Rausch, hinter jedem Erfolg der Absturz. Mein Name ist Oliver Baer, 37 - und ich habe überlebt. Dies ist kein Denkmal, sondern eine traurige Biografie. Keine Hochglanz-Legende, kein Filter. Nur Blut, Schweiss, Suizid-gedanken - und ein fehlendes Teil, das ich erst beim Schreiben fand. Ein Buch wie ein kalter Entzug: Es tut weh. Es macht wach.
EIN MITTELFINGER ANS STIGMA
Dieses Buch ist ein Schlag in die Fresse.
Es soll dich wachrütteln. Es soll dich zwingen hinzuschau-en. Vielleicht auch, dein eigenes Verhältnis zum Rausch neu zu sehen.Heute bin ich nüchtern.
ICH LEBE, UND DU?

HINTER DEN KULISSEN
Hier sprechen Menschen aus Olivers Umfeld – Stimmen voller Erinnerungen und Emotionen. In kurzen Interviews zeigen sie, wie nah sie an seiner Geschichte waren und wie weit sie zugleich von seiner Sucht entfernt blieben. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen von Belichtet & Benebelt.
Videoproduktion: www.florianstauber.com
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Orellfüssli.ch
Marija A, 25.01.2026
RADIKAL OFFENER ERFAHRUNGSBERICHT ÜBER SUCHTABHÄNGIGKEIT
Letzten Herbst lernte ich Oliver am Zürcher Flughafen kennen. Er hielt ein Buch in der Hand und unterhielt sich mit einem Mann aufgeregt darüber. Ich dachte, dieser Typ sieht so spannend aus, ich muss unbedingt wissen, was das für ein Buch ist, und sprach ihn an. Heute habe ich das Gefühl, als würde ich ihn kennen, weil ich sein Buch «Belichtet & Benebelt» lesen durfte. Seine Geschichte polarisiert durch die Alkoholsucht und Olivers schonungslose Darstellung dieser, doch ist es nicht nur das, was mir geblieben ist. In dieser Biografie lernte ich den jungen Oli kennen, der in keine Schablone passen wollte und der Schule in seinem Dorf eine Kündigung schrieb. Ich las von seinem langjährigen Erfolg, zu dem ihn sein Wille und sein Talent geführt haben. Das Fotografieren hat er sich selbst beigebracht, was ziemlich beeindruckend ist, wenn man bedenkt, welch familiärer Belastung und Gegenwind aus verschiedenen Richtungen er standhalten musste. Olivers Trinkverhalten steigerte sich seit Jugendjahren konstant, bis er realisierte, dass er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte, und dieser seinen Tribut forderte. Der Preis ist hoch und der Alkohol ein gnadenloser Schuldeneintreiber. Ein falscher Freund, der in der Not Linderung vortäuscht, bis man kotzend in der Dusche, dem einzigen safe space, weint und sich fragt, ob dieses Doppelleben noch was wert ist. Nach einem dieser Momente schaffte Oliver die Flucht aus seiner Sucht. Das muss so sein wie, wenn ein Spielsüchtiger auf dem Höhepunkt seines Gewinns das Casino verlässt. Das schafft keiner. Doch Olivers kämpferische Natur, die er seiner Mama zuschreibt, schaffte es. Mein eigenes Leben stellte mich vor so manche Bürde, der ich nicht nüchtern gegenübertreten konnte, weshalb Olivers Kraftakt am Ende nicht nur imponiert, sondern auch inspiriert. Es heisst, dies sei keine Heldengeschichte. Doch was, wenn nicht heldenhaft ist es, sein zerrissenes Inneres nach aussen zu stülpen und sich in aller Verletzlichkeit seinen Fehlern zu bekennen, Andere um Vergebung zu bitten, sich selbst zu verzeihen, der Sucht den Rücken zu kehren und von vorne zu beginnen?
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Buchhaus.ch
Marina J. 3.1.2026
EIN INFORMATIVES, GRUNDEHRLICHES UND PACKENDES BUCH: UNBEDINGTE LESEEMPFEHLUNG.
Ein informatives, grundehrliches und packendes Buch, das ich aufgrund der Crowdfunding-Unterstützung bereits lesen durfte. Oliver Baer, der international renommierte Fotograf, beschreibt seine langjährige schwere Suchterkrankung mit allen ihren Facetten: Konsumdrang, Toleranzentwicklung, Kontrollverlust, Entzugssymptome, Verlust von Beziehungen und sozialem Status. "Belichtet und benebelt" ist ein Buch für alle, denen Alkohol und seine gesundheitlichen und gesellschaftspolitischen Folgen nicht gleichgültig sind. Die Offenheit von Oliver Baer verdient allergrössten Respekt. Seine eindringlichen Worte, die auch ein Gesprächsangebot sind, das wir annehmen sollten, hallen lange nach. Gesamtfazit: Unbedingte Leseempfehlung.
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Orellfüssli.ch
Yolanda H. 3.1.2026
ERSCHÜTTERND EHRLICH, UNVERGESSLICH BERÜHREND!
Als ich Oliver auf Instagram kennengelernt habe, wusste ich noch nicht im Detail, welchen Weg er durchgemacht hat. Das hat sich schlagartig verändert, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Bewegend und emotional lernen wir Oliver in diesem Buch kennen. Er nimmt uns mit auf eine Reise in seine Kindheit, erzählt von seinem Aufwachsen und beschreibt, wie er das erste Mal mit Alkohol und Drogen in Kontakt gekommen ist. Der innere Kampf um Zugehörigkeit und das Gefühl, endlich anzukommen, hat mich tief berührt. Dieses Buch lässt sich nicht einfach mit «gut» oder «schlecht» bewerten. Es ist ein Weckruf an die Gesellschaft, die Augen vor dem Thema Alkoholmissbrauch nicht länger zu verschliessen, sondern zu öffnen und genau hinzuschauen. Wie viele Menschen kämpfen denselben Kampf, trauen sich nicht, um Hilfe zu bitten, weil sie glauben, funktionieren zu müssen? An vielen Stellen liefen mir die Tränen, denn Olivers Weg geht unter die Haut. Die Zeilen im Buch sind bewegend, tiefgründig, schonungslos ehrlich und absolut lebensnah. Es wird nichts schöngeredet, sondern wir erleben Oliver am schlimmsten Tiefpunkt seines Lebens. Das Buch enthält Fotos, die Olivers Weg dokumentieren und seine Geschichte noch greifbarer machen. Am Ende des Buches gibt es ein Nachwort. Es ist kein Text, den Oliver geschrieben hat, sondern ein Text seiner Mama zu Lebzeiten. Emotionaler kann dieses Buch nicht. Danke lieber Oliver für dieses Buch. Mit viel Mut und Stärke hast Du uns teilhaben lassen an Deinem Weg. Du kannst sehr stolz sein auf Dich und hast den grössten Respekt verdient! «Ein Gesprächsangebot an uns alle»
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Exlibris.ch
Janine H. 31.12.2025
BERÜHREND UND AUFRÜTTELND – EIN WICHTIGES BUCH
Dank meiner Unterstützung des Crowdfundings durfte ich das Buch schon lesen und es hat mich zutiefst berührt. Oliver erzählt seine Geschichte schonungslos, ehrlich und ohne Verschönigung. Pointiert geschrieben, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, liest sich das Buch trotz seines schweren Themas erstaunlich leicht. Es regt zum Denken an und bleibt im Kopf. Wer eine wahre Lebens- und Leidensgeschichte zum Thema Alkoholismus und Sucht aus der Perspektive eines Betroffenen lesen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Ein mutiges und wichtiges Buch, das berührt und wachrüttelt. Mit seiner präventiven Wirkung eignet es sich für den Schulunterricht.
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Exlibris.ch
Marina Engel 26.12.2025
UNFASSBAR EHRLICH, DIREKT UND NAH, EINE HERZENSEMPFEHLING
Ich habe dieses Buch im Crowdfunding unterstützt und durfte es deshalb bereits lesen. Das Buch gibt einen ungeschönten Einblick in das Leben von Oliver und damit auch in seine damalige Alkoholabhängigkeit. Er schreibt offen über einschneidende Momente, privat und beruflich, und wie ihn der Alkohol begleitete und Stück für Stück zerstörte. Eine authentische Geschichte, die bewegt, sich spannend liest und nachdenklich macht. Für mich als Mama war es besonders ergreifend, wie das Band zwischen Oliver und seiner Mama immer bestehen blieb - diese Liebe endet nie. Ein absoluter Lesetipp.
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Exlibris.ch
Anonym 18.12.2025
ERSCHRECKEND UND BEEINDRUCKEND ZUGLEICH
Sehr lesenswert - eine reale und ungeschönte Geschichte, die zum Denken anregt und vielleicht auch dem einen oder anderen helfen kann
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Orellfüssli.ch
Anonym 30.12.2025
BEWEGEND & EHRLICH
„Belichtet & benebelt“ ist weit mehr als nur ein persönlicher Bericht. Es ist die kraftvolle Geschichte von Oliver Baer, einem Menschen, der durch Höhen und Tiefen gegangen ist und den Mut gefunden hat, den Alkohol hinter sich zu lassen. Besonders berührt hat mich seine Offenheit: nichts wird geschönt, aber auch nichts dramatisiert. Gerade dadurch wirkt das Buch so glaubwürdig und nah. Man spürt, wie schwer der Weg war und wie gross die Leistung, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Ein ehrliches, spannendes und zugleich hoffnungsvolles Buch, das nachhallt. Eine bemerkenswerte Leistung und absolut lesenswert.


















